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Werke

Hardcover

480 S.
Carl Hanser Verlag
€ 24,90

Taschenbuch

528 S
dtv
€ 9,90

E-Book

im ePUB-Format
480 S.
Carl Hanser Verlag
€ 9,99

Der Weltensammler

Roman

Jeder kann führen, wenn keiner den Weg kennt.

 

Der britische Offizier Sir Richard Burton ist einer der seltsamsten Menschen des an exzentrischen Figuren reichen 19. Jahrhunderts: Anstatt in den Kolonien die englischen Lebensgewohnheiten fortzuführen und jede Anstrengung zu vermeiden, lernt er wie besessen die Sprachen des Landes, vertieft sich in die fremden Religionen und reist zum Schrecken der einheimischen Behörden anonym in diesen Ländern herum. So betritt er, in Indien zum Islam konvertiert, als einer der ersten Europäer unerkannt die heiligen Stätten von Mekka und Medina; und er reist zu den Quellen des Nils eine seelische und körperliche Zerreißprobe, die zum Zusammenbruch führt.

Ilija Trojanow hat eine farbige Abenteuergeschichte und einen komplexen postkolonialen Roman geschrieben.

Übersetzungen

englisch (Großbritannien, USA), niederländisch, französisch, spanisch (Spanien, Argentinien, Kuba), katalanisch, portugiesisch, brasilianisch, italienisch, dänisch, polnisch, russisch, tschechisch, slowenisch, ungarisch, kroatisch, serbisch, mazedonisch, bulgarisch, arabisch, chinesisch (Taiwan, China), japanisch, farsi

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Buchmesse-Podcast mit Interview zum Buch

Lesung

Pressestimmen

»Ilija Trojanows Roman über den britischen Spion, Diplomaten und Entdeckungsreisenden Richard Francis Burton ist eine ebenso spannende wie tiefgründige Annäherung an eine der schillerndsten Gestalten des neunzehnten Jahrhunderts. Mit orientalisch-sinnlicher Fabulierlust und großer Anschaulichkeit erzählt der Roman vom Reiz und vom Abenteuer des Fremden und spiegelt so in einer faszinierenden historischen Gestalt die drängenden Fragen unserer Gegenwart.«
 Begründung der Jury zum Preis der Leipziger Buchmesse 2006

»Dem Dialog über Fremdheit und Ferne hat Ilija Trojanow in seinem großartigen, Epochen und Kulturen umspannenden Roman eine authentische, moderne und polyfone Stimme gegeben.«
 Tobias Gohlis, Die ZEIT

»Ein historischer Roman, der so spannend und intelligent, so farbenprächtig und reflexiv zugleich ist, dass er seinesgleichen sucht.« 
Karl-Markus Gauß, Süddeutsche Zeitung

»Ein Fest für die Sinne, ein Abenteuerroman, eine Sehnsuchtsreise ins 19. Jahrhundert.«
 Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

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