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Werke

Hardcover

296 S.
herausgegeben von Ilija Trojanow
Büchergilde Gutenberg 2018
Aus dem amerikanischen Englisch von Susann Urban.
Mit einem Nachwort von Thomas Girst.

John Okada: No-no Boy

Okada schildert mit No-No Boy schonungslos die Zerrissenheit und Widersprüchlichkeiten japanischer Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Ichiro Yamada bewegt sich zwischen zwei Welten. Nicht „ganz“ japanisch, da in Amerika geboren und aufgewachsen, und geichzeitig nicht patriotisch genug, um als Amerikaner zu gelten. Ichiro büßt dafür: erst in einem Internierungscamp, dann im Gefängnis, als er den Kriegsdienst für die USA verweigert. Nach Kriegsende kehrt er nach Seattle zurück, und nicht nur er, alles um ihn herum scheint sich verändert zu haben. Seiner Familie entfremdet und von der eigenen Community ausgegrenzt, versucht er, seinen Weg zu finden.

Interview mit Ilija Trojanow zur Reihe „Weltlese – Lesereisen ins Unbekannte“

zu weiteren Titeln der Weltlese-Reihe